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| Freibeträge im Erbfall,
Deutschland und Spanien im Vergleich |
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DEUTSCHLAND
ab 01.01.2009
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SPANIEN
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Personen |
Steuerklasse |
Freibetrag in € |
Freibetrag in € (ca.) |
Steuerklasse |
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Ehepartner |
I |
500.000 |
16.000 |
II |
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Kinder |
I |
400.000 |
16.000* |
I+II |
|
Stiefkinder |
I |
205.000 |
8.000 |
III |
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Enkel,
Urenkel |
I |
200.000
(bei Vorversterben von den Eltern
400.000) |
16.000* |
I+II |
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Eltern
und Grosseltern |
I |
100.000 |
16.000 |
II |
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Geschwister |
II |
20.000 |
8.000 |
III |
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Neffen
und Nichten |
II |
20.000 |
8.000 |
III |
|
Stiefeltern |
II |
20.000 |
kein Freibetrag |
IV |
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Schwiegerkinder |
II |
20.000 |
8.000 |
III |
|
Schwiegereltern |
II |
20.000 |
8.000 |
III |
|
Geschiedene Ehepartner |
II |
20.000 |
kein Freibetrag |
IV |
|
Alle
übrigen Erben, wie z.B. Lebensgefährten |
III |
20.000 |
kein Freibetrag |
IV |
*
Bei Abkömmlingen unter 21 Jahren können sich die Freibeträge
bis zu ca. 48.000 € erhöhen
Diese obige Gegenüberstellung von Erbschaftssteuerfreibeträgen
ist und kann naturgemäss angesichts der in beiden Ländern
komplexeren Steuergesetzgebung nicht erschöpfend sein.
So sieht das spanische Erbschaftssteuergesetz unter anderem
noch ergänzende Erbschaftssteuerfreibeträge für Landwirte,
Behinderte, Erben von Familienbetrieben sowie der letzten
Hauptwohnsitzimmobilie des Erblassers in Spanien vor. Auch das
Erben historischer Gebäude eröffnet Freibeträge.
Zentraler Betrachtungsgegenstand bleibt jedoch der typische
Fall der erbrechtlichen Nachfolge von Kind oder Ehepartner mit
einem Freibetragsnachteil bei Lageort Spanien respektive
Steueransässigkeit des Erben in Spanien in der Grössenordnung
von annähernd 200.000 € respektive 300.000 €.
Die Notwendigkeit einer frühzeitigen Rechts- und
Steuergestaltung zur Erbschaftsteuer-minimierung in Spanien
lässt sich aus diesen Zahlen deutlich ablesen.
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